Wochenende in Bad Wildungen
Von Gießen nach Bad Wildungen, dauert es mit dem Auto, ca. 1,5 Stunden.
Quartier genommen haben wir, ich und Angie, in einer netten Pension „Karat“ mit den zugegebenermaßen schlechtesten Matratzen auf dehnen ich jemals in einer Pension oder einem Hotel geschlafen habe. Das Zimmer allerdings war echt stark, super groß und mit eigener Küche. Der Preis für das Doppelzimmer lag bei 53,- Euro und das Bad war dem Preis entsprechend, sauber allerdings etwas beengt und mit billigen Armaturen. Das Frühstück war ebenfalls im Rahmen und für diese Preisklasse ausreichend! Die Wirtin, auf die schlechten Matratzen angesprochen, bekundete Verständnis für die Klage und gelobte Besserung da ihr der Mangel bekannt sei! Originalton Wirtin „Bei den Matratzen wurde ich betrogen und bin schon dabei nach neuen zu schauen“. Gut, da kann man dann nicht wirklich böse sein!
Als erstes ging es ins „Cafe Schwarze“, was ich aus einem vorhergehenden Besuch bereits kannte. Das Cafe ist eher ein Hotelbetrieb wo man auch gut und relativ günstig für diese Stadt nächtigen kann und auch gut zu Mittag essen, was wir dann auch machten. Hier gibt es wenig zu loben, aber 100% auch nichts zu kritisieren! Einfach ein Lokal wo alles so ist, wie man es erwartet und das Verhältnis vom Preis zur Leistung passen!
Wir bezogen unser Zimmer, gingen dann los in Richtung vom Kurpark der Stadt und schlenderten erst einmal in Richtung „An der Georg Victor Quelle“ und dann Richtung Reinhardshausen. Der Weg durch einem kleinen Wäldchen mündet auf einer wenig befahrenen Hauptstrasse wo eine einzelne kleine Gaststätte tapfer auf Kundschaft wartet. Das Gebäude sieht auf dem ersten Blick nur wenig einladend ein, weshalb wir uns entschieden weiter in Richtung des Zentrums, vom direkt anschließenden Kurparkgelände, von Reinhardshausen zu marschieren. Den Weg jedoch hätten wir uns sparen können. Vorgefunden haben wir ein absolut abschreckendes Beispiel von moderner Architektur, die für mich nur mit dem Begriff tödlich zu bezeichnen ist! Wer hier untergebracht ist, der stirbt zumindest geistig! Wir kehrten um und gingen in die etwas schäbig wirkende Gaststätte zurück, die sich mal abgesehen von äußerem Erscheinungsbild als ein durchaus zu empfehlender Gastronomiebetrieb herausstellte. Ich trank erst einmal ein Bier und wir bestellten dann zu zweit noch eine Waffel mit Sahne (sehr Lecker). Die Bedienung war sehr nett und professionell, im Biergarten konnte man wirklich gut sitzen, ratschen und sich erholen. Die Speisekarte war typisch für ein kleines Ausflugslokal und es gab nichts zu kritteln!
Fotos vom ersten Tag gibt es leider keine da wir, ich und Angie, diesen Tag alleine für uns wollten!