Von Balduinstein nach Obernhof

Ausgeschlafen schälen wir uns gegen 8:00 Uhr morgens aus den Betten. Das Zimmer bei Frau Schneider (eine Privatpension) war günstig (26,00 €) und akzeptabel. Landschaftlich bedingt liegt der Ort in einem Talkessel wo sich auch die Bahn durchzwängt. Gegen 5:00 Uhr wurden wir mehr als unsanft geweckt. Nachdem wir das Fenster geschlossen haben, konnten wir aber ausschlafen. Frau Schneider servierte ein recht ordentliches Frühstück uns wir waren mit allem durchaus zufrieden.

Unsere Rucksäcke lassen wir noch stehen und besuchen die nahe liegende Schaumburg. Das Wetter ist regnerisch und es macht den Anschein das es sich einregnet. Bis Laurenburg fahren wir mit der Bahn. Laurenburg ist nicht wirklich hübsch und unsere mobiler Internetzugang (UMTS) funktioniert auch hier nicht. Beim Wirt wo wir eingekehrt sind ist es auch ungemütlich. Wir beschließen erst einmal die Laurenburg zu besichtigen. Unser Gepäck lassen wir dazu beim Wirt im Lokal stehen. Dienstag ist auf der Burg Ruhetag so das wir dies genau wie bei der Schaumburg nur von außen machen können. Das Wetter  bessert sich und es beginnt aufzureißen. Wir beschließen nach Obernof zu wandern. Das wandern geht gut von statten und wir sind gegen 16:00 Uhr in Obernhof wo wir erst einmal zum essen einkehren. Für mich einen Strammen Max und für Angie einen Toast Hawai. Dazu zwei Bier und wir sind wieder fitt. Im Lokal noch suchen wir nach Zimmer. Bei der Zimmersuche ist uns das mobile Internet sehr hilfreich, denn man weiß dort nicht viel. Im Anschluss erhalten wir die beste Unterkunft die wir bisher hatten.  Ein kleines Zimmer mit eigenem Bad und Dusche, TV mit Satelitenempfang und Radio sowie einen separaten Eingang und direktem Blick auf die Lahn. Auch hier fährt ein Zug durch den Talkessel aber dieser dürfte aufgrund von Fluss und Vegetation kaum stören.

Nachdem wir das Zimmer bezogen haben, etwas geruht, geduscht und die Bilder wie den Bericht vom Vortag ins Netz gestellt haben  gehen wir in eine Weinstube. Jeder von uns trinkt 2cl Wein - der verdammt gut mundet - Angie isst einen Salat mit Käse und Brot Beilage, ich esse eine Gulschsuppe mit Brot. Da wir am Nachmittag bereits eine Kleinigkeit gegessen hatten reichen diese Speisen vollkommen aus. Die Portionsgrößen waren übrigens durchaus ordentlich bemessen ohne jedoch in Proletengrößen auszuarten. So gegen 22:00 Uhr gehen wir wieder auf unser Zimmer wo wir den Vortagesbericht in das Netz stellen. Das beschriften der Bilder ist Angies Aufgabe. Der mobile Internetanschluss der hier nicht wirklich schnell ist, die kleine Tastatur auf unserem Laptop und eine fehlende Maus sind nicht wirklich eine Arbeitserleichterung. Aber egal, auch mit kleinen schritten kommt man zum Ziel.

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