Seo wie ich es mache und verstehe!
Ein Problem, wen, man über SEO schreibt, ist erst einmal die Definition, die je nach Quelle immer wieder anders ausgelegt wird.
Ich verstehe unter SEO nichts anderes, als den Versuch, eine Webseite möglichst optimal für einen Suma-BOT (Roboter einer Suchmaschine der dafür verantwortlich ist, die Webseiten für die jeweiligen Suchbegriffe zu sortieren) zu gestalten. Nicht mehr und nicht weniger!
Böse Zungen sagen auch, dass SEO nichts anderes ist, als die Manipulation von Suchmaschinen. Nun gut, bearbeite ich ein Textdokument, so spricht der Experte auch von der Manipulation eines Dokumentes und ich für meinen Teil habe auch mit der zweiten Definition keine Probleme!
Neben SEO gibt es noch SEM. Ich möchte hier nicht näher auf SEM eingehen, außer dass in SEM noch der Marketinggedanke mit einfließt. Search-Engine-Marketing und oftmals die Begriffe SEO und SEM durcheinander gebracht werden! In dieser Abhandlung wird es nun ausschließlich um SEO gehen!
Jede Erkenntnis beginnt mit einer Frage! Nach welchen Kriterien werden Suchergebnisse in Google geordnet?
Um diese Frage zu beantworten bröseln wir als erstes mal eine Webseite auf. Da dieses Hier ein Blog ist, der denkbar schlecht für eine SEO-optimierte Seite als Referenz herhalten kann, nutzen wir dazu eine andere Webseite von mir: www.wasserbetten-news.de Die Seite entstand anders als dieses Projekt von Beginn an mit dem Anspruch auf gutes Ranking bei entsprechenden Key-Wörtern.
Als erstes nehmen wir uns den Header einer Webseite vor! In diesem finden wir Einstellungen und Anweisungen für die SUMA.
Ein Head kann wie folgt aussehen:
base href=”URL-Name” />
title>Äpfel-News das Online-Magazin für Apfel Interessenten
meta name=”author” content=”Apfel-News das Online-Magazin für Apfel Interessenten” />
meta name=”description” content=”Online-Magazin für Apfel-Besitzer und solche, die es werden wollen. Das Who´s Who der Apfel und Birnen-Branche | Wer, Was und Wie: von Apfel-News erfahren Sie´s zuerst.” />
meta name=”keywords” content=”Apfel,Äpfel,News,Online Magazin” />
meta name=”robots” content=”index, follow” />
meta http-equiv=”content-type” content=”text/html; charset=utf-8″ />
Interessant sind Titel, Description und für manche Suchmaschinen auch die Keys.
Wer nun „Herzlich Willkommen“ im Titel schreibt sollte sich nicht wundern, wenn er bei einer Suchanfrage nach „Herzlich Willkommen“ gut gefunden wird, ansonsten aber nicht.
Aus reiner SEO-Sicht sollte der Titel einzig und alleine das oder die Key-wort/wörter enthalten unter denen die Webseite gefunden werden soll und sonst nichts!
Aus SEM-Sicht sollte ein Titel auch Interesse wecken, so dass dieser auch klickt!
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass ein interessanter Titel, der an Position drei steht, mehr an Visits bringen kann, als ein langweiliger auf dem ersten Platz!
Merksatz:
Ein Titel sollte kurz, aussagekräftig und interessant gewählt werden! Er erscheint in der Google-Suche als Link zu deiner Webseite!
Wie arbeitet Google bei der Wertung des Titels?
Der Google Bot hat für jeden Titel einer Webseite einen bestimmten Rankingwert.
Nehmen wir nun an, wir wollen auf Äpfel optimieren und schreiben im Titel nur das Wort Äpfel. So erhalten wir den maximal möglichen Wert für dieses Key. Schreiben wir nun Äpfel und Birnen in den Titel so erhält der Begriff Äpfel 60% dieses Wertes und der Begriff Birnen 40% dieses Wertes.
Wie bitte, ist das jetzt ein Tippfehler?
Nein! Und das gilt für prinzipiell jeden Text, den Google mit seinem Bots ausliest, von vorne nach hinten verlieren die Begriffe an Bedeutung für das Ranking.
Der Grund hierfür?
Zu Beginn von SEO gab es Leute, die am Ende ihrer Webseiten so genannten Keywort-Spam betrieben haben. Der erste Schritt von Google gegen diese nicht gewünschte Manipulation war es, dass Begriffe zu Anfang eines Dokumentes höher gewertet werden als Begriffe am Ende eines Dokumentes. Diese Technik hat sich als so gut herausgestellt, dass sie auch auf Titel, Description und Linkwertung (zur Linkwertung erfahrt ihr später mehr) Anwendung findet!
Warum erhält das „und“ beim Titel „Äpfel und Birnen“ keinen Wert?
Nun, das UND erhält einen Wert, aber dieser kommt aus einem anderen Pool und sollte nicht wirklich interessieren.
Für die Description (die Seitenbeschreibung, die später bei Google unterhalb des Links in den Suchergebnissen erscheint) gilt analog das gleiche wie für den Titel!
Haben wir es mit den gewünschte Keywörtern in der Einzahl wie in der Mehrzahl – wir wollen also auf Apfel und Birne wie auch Äpfel und Birnen optimieren – dann könnte eine sinnige Kombination wie folgt aussehen
Titel: Äpfel und Birnen
Description: Die Birne und der Apfel sind … (ca. 45 bis 68 Zeichen)
In der Rangfolge der Bewertung (sprich die Relevanz für Google) ist es derzeit im übrigen so, dass analog zur positionsbezogenen Textwertung die Stärke der Wertung des Textinhaltes von oben nach unten, also Titel (Stärkste Wirkung), Description (2.stärkste Wirkung), Überschrift (3.stärkste Wirkung) und Text (4.stärkste Wirkung)
Schauen wir uns nun unser Praxisbeispiel unter: www.wasserbetten-News.de etwas genauer an.
Auf der Startseite haben wir eine Optimierung sowohl für Wasserbett wie auch für Wasserbetten.
Wir haben einen Titel, eine Description und im Header der sichtbaren Webseite zwei Überschriften, die ihre Wirkung tun sollen! Alles was danach kommt, bringt noch etwas Zusatzpunkte, die zwei oder drei Positionen ausmachen können, es sind aber keine wesentlichen Faktoren. Wären auf der Startseite drei Artikel über Linsenkopfschrauben zu finden und der Rest der Seite würde gleich bleiben, so hätte das nur wenig (zwei bis drei Positionen vielleicht) Auswirkung.
Was man sonst noch wissen sollte!
Der Suchroboter reagiert neben den Formaten für die Überschrift, wie H1 bis H6 und der Textposition (Beginn und Ende), noch auf Fettdruck und Schriftgröße. Hier kann man durchaus noch etwas spielen und etwas Feinschliff herausholen!
Der Suchroboter reagiert auf Keywortspam! Das bedeutet, dass der Roboter in der Lage ist, eine unnatürliche Keywort-Dichte zu erkennen und er entsprechend darauf reagiert! Im reinen Text hat sich eine Keywort-Dichte von 2,5% als ganz praktikabel heraus gestellt. Da dieser Kontrollmechanismus langsam greift, sollte man einfach drauflos schreiben und wenn es mal mehr als 2,5% sind, dann ist es auch recht und wird einem nicht gleich ganz nach hinten drücken.
Im Laufe der Zeit hat es sich im übrigen eh herausgestellt, dass es auch ganz gut sein kann, sich nicht sklavisch an Google zu orientieren sondern zu allererst am Leser! Wenn man über Äpfel schreibt, sollte man es allerdings auch unterlassen, laufend von der Frucht zu schreiben.
Merke: Google ist auch nur ein Computer und dieser kann – bis heute – keine komplexen menschlichen Interpretationsaufgaben durchführen!
Tricks, die keine sind!
Der Google-Bot ist zwar nichts als ein Blechdepp, aber seine Programmierer sind alles andere als Deppen und haben diesem Bot im Laufe der Zeit ein paar nette Gimmicks mitgegeben!
Zur Grundlage sollte man wissen: dass der Bot jeden Quelltext einer Webseite genau so interpretiert und abarbeitet wie ein Browser! Das bedeutet im Klartext, dass nichts, was nicht im Browser angezeigt wird, gewertet wird.
Ein beliebter Trick, der keiner ist, ist folgender Quellcode:
div style=”position: absolute; float: left; left: -100; top: -100; width: 50; height: 50″>HIER kann nun TEXT oder Links zur GOOGLE Manipulation eingefügt werden die nicht im Browser angezeigt werden
Meiner Meinung nach ist eine solche Technik Unsinn und wird vom Bot im günstigsten Fall einfach überlesen!
Solche Tricks gibt es in rauen Mengen, können aber nicht wirklich überzeugen!
Merke: der Bot mag zwar blöde sein, seine Programmierer aber nicht!
Was noch wichtig ist:
Im vorhergehenden Kapitel haben wir gelernt, dass der Google-Bot Seiten wie ein Browser behandelt. Wie genau, wissen wir natürlich nicht! Doch genau so wie es passieren kann, dass unterschiedliche Browser unsere Webseite in der Ansicht unterschiedlich interpretieren, kann es sein, dass der Bot unsere Seite ganz anders sieht als von uns gedacht!
Zur Vereinheitlichung der Darstellung von Quellcode gibt es die Arbeitsgruppe des W3C, das sich in den letzten Jahren, wenn auch mit schwindenden Erfolg, bemüht hat, einen Standart zu liefern, der eine Vereinheitlichung der Darstellung gewährleistet.
Okay, eine W3C Kompatibilität ist besonders für Freizeitprogrammierer und beim Einsatz von CMS-Systemen teils schwierig bis unmöglich, jedoch schadet es nicht, ein Auge drauf zu haben und einen möglichst fehlerfreien Quellcode zu generieren! Ein Forum, was ich für weitergehende Fragen für alles rund um den W3C Standard empfehlen kann, ist www.webkrauts.de/
Nun zum Eingemachten, der Externen Webseiten Optimierung!
Im Web ist eigentlich alles wie im richtigen Leben und hütet euch vor Experten die euch was von einem besonderen Internetdenken erzählen wollen. Diese Experten sind es, die dafür verantwortlich sind, dass so viele Menschen eine Schwellenangst vor dem Medium entwickelt haben!
Merksatz: Alles was zählt, sind Empfehlungen!
Genau wie sich an den Unis die Professoren gegenseitig Empfehlungen ausstellen, stellen sich im Netz die unterschiedlichen Webmaster gegenseitig Empfehlungen mit einem Link zur anderen Webseite aus.
Je mehr Webseiten auf eine Seite verweisen, umso wichtiger scheint diese zu sein. Und damit nicht genug, denn je wichtiger die Webseite ist, die auf eine andere verlinkt je wichtiger (hochwertiger) ist diese Empfehlung!
Also alles wie im Leben! Erhalte ich eine Empfehlung z.B. von der Uni München, so ist diese recht hübsch und öffnet diverse Türen so ist diese Empfehlung im Vergleich zu einem Empfehlungsschreiben eines Professor von Harvard oder Yale doch eher minderwertig! Was natürlich auch ein wenig vom jeweiligen Fachgebiet abhängig ist! Auch das, ich meine das mit dem Fachgebiet, ist in Google genau so!
Bevor wir uns nun genauer mit der Wertigkeit von Empfehlungen für den Google-Bot beschäftigen, bleiben wir noch etwas beim Menschen und dem sozialen Umfeld der Empfehlungen, die wir als Menschen tagtäglich werten und machen es schön persönlich und nutzen das Beispiel einer Empfehlung für eine Einkaufsquelle für Camcorder.
In meinem Tagebuch könnt ihr diese Tortour, die ich erlebte, nachlesen.
Was passiert dort? Ich hatte mit mehreren Händlern und Fachhändlern Kontakt. Dieser Kontakt prädestiniert mich nun dafür, über das Thema zu reden und auch zu empfehlen ohne selber eine Qualifikation zu besitzen. Eine Empfehlung für einen Fachhändler basiert also nicht auf Qualifikation, sondern zum Teil auf emotionaler Erfahrung, die bei jedem Sozialkontakt zustande kommt! Würde nun jemand nach Camcorder fragen und zu mir geschickt werden, dann wäre das grundlegend falsch! Ich aber bin aufgrund von Sozialkontakten (jeder Einkauf ist ein Sozialkontakt) potenziell dazu prädestiniert, Empfehlungen zu vergeben!
So, und jetzt zu Google, deren Technik (gut, mehr schlecht als recht) nichts anderes macht als tatsächlich und real vorhandene Systeme und soziale Zusammenhänge wie wir Menschen im realen Leben das (oder die Information) finden, was wir suchen, kopiert.
Dreh- und Angelpunkt in diesem von Google geschaffenem System ist der PageRank (PR). Benannt ist der PageRank nach Larry Page dem Erfinder dieses so simplen und dennoch genialen Algorithmus.
PageRank wird vergeben von 1 bis 10, wobei sich hinter diesen Zahlen eine weitere Zahl verbirgt, die vor und zurück gerechnet werden kann.
Zum Verständnis nehmen wir einmal folgendes an:
Wenn uns Google folgende Werte zeigt (Siehe Google Toolbar) dann verbergen sich dahinter folgende errechneten Werte, die zur Anzeige in der Google Toolbar wieder zurück gerechnet werden und nur grob angezeigt werden!
PR1 = 1 hoch 1 bis (2 hoch 2) - 1 /entspricht der Realzahl 1 bis 3
PR2 = 2 hoch 2 bis (3 hoch 3) - 1 /entspricht der Realzahl 4 bis 26
PR3 = 3 hoch 3 bis (4 hoch 4) - 1 /entspricht der Realzahl 27 bis 255
PR4 = 4 hoch 4 bis (5 hoch 5) - 1 /entspricht der Realzahl 256 bis 3124
PR5 = 5 hoch 6 bis (6 hoch 6) - 1 /entspricht der Realzahl 3125 bis 46656
Usw.
Eine Besonderheit stellt der PR10 dar, der entgegen aller Erwartungen nur bis 11hoch11minus1 geht. Mehr ist wie wir noch sehen werden nicht möglich!
Wir nehmen nun an das dass gesamte Internet aus 1000 Webseiten besteht.
So erhält jeder der 1000 Webseiten einen 1/1000 der Summe von 11hoch11minus1.
285.311.670.611/1000 = 285.311.671 was einen netten PR8 entsprechen würde!
Würden nun 999 diese PR8 Seiten auf die 1000ste verlinken so würde diese den Wert eines PR10 vererbt erhalten!
Würde die PR10 Seite (nennen wir Sie Seite A) auf einer der PR8 Seiten (nennen wir Sie Seite B) verlinken so würde diese vermutlich wohl einen PR9 erhalten (auf die genauen Vererbungsregeln gehen wir später ein) könnte selber aber nicht mehr weiter wachsen da Seite B den von Seite A ererbten Wert weder direkt noch indirekt an Seite A zurück vererben kann!
Ist das wirklich richtig? Nun nicht ganz, denn nach exakt sieben Vererbungen kann Google nicht mehr den Urvater des PR-Wertes ermitteln! Da es aber bei jeder Vererbung (auch hierzu später mehr) zu einer Abwertung kommt (vermutlich um 25%) bleibt nach 7 Vererbungsgängen eh nichts mehr übrig was der Rede wert ist!
Puh, ich nehme an, das jetzt der ein oder andere bereits ins Schwitzen gekommen ist und sich fragt, was der ganze Zinnober soll? Habt bitte noch etwas Geduld, die Auflösung muss leider erarbeitet werden!
Nun aber anhand von Beispielen, die vermutlich etwas besser von der Hand gehen. Das Grundsätzliche haben wir ja geklärt! Oder wollt ihr lieber noch mal nachlesen? Wer es nicht zu 100% verstanden hat, sollte lieber noch mal lesen, denn ohne das Fundament kommt ihr nicht weiter!
Pause? Von mir aus gerne! Ich gehe mal eine rauchen und schütt mir einen Kaffee ein!
Nun aber weiter anhand eines Beispieles und danach geht es dann zum Thema Sinn und Unsinn von PR für das eigene Ranking, dem vielleicht wichtigsten Kapitel auf dem Weg zu einem SEO!
Beispiel:
Wir haben eine Webseite mit einem PR6 also einem tatsächlichen Wert der zwischen 46.656 und 117.648 liegt! Nehmen wir nun an der Wert beträgt 100.000 was ein wirklich starker PR6 Wäre!
Diese Webseite verfügt nun über 10 interne Links und drei externe Links.
Jeder dieser externen Links vererbt nun 13/100.000 * 075 = 5.769,23
Hä, woher kommen die 0,75?
Dieser Wert ist eine Abwertung, die bereits angesprochen wurde, der verhindert, dass PR gezüchtet werden kann und das System überlaufen könnte. PR ist also begrenzt!
Der Vollständigkeit halber sei noch gesagt, das Google den PR intern (also innerhalb einer URL) nun nicht wie vielleicht von manchen erwartet genau so berechnet, sondern ohne die externen Links!
Es braucht also niemand beim Setzen eines externen Links Angst zu haben seinen eigenen Unterseiten damit weniger zu vererben!
Merksatz: eine Empfehlung kostet nichts!
Nun aber wie versprochen zum Sinn und Unsinn von PR, der dann auch verdeutlicht, weshalb ich das Thema um die Fachhändler-Empfehlung so ausführlich dargelegt habe!
In der Szene wird PR gerne als Selbstzweck gesehen. Getreu dem Motto, hoher PR gutes Ranking!
Das ist aber nur die halbe Wahrheit des PR!
Zurück zum Menschen! Sicherlich kann ein Maurer eine gute Empfehlungsquelle für Zimmerleute sein und anders herum. Ein Bäcker kann sicherlich auch einen Konditor empfehlen und anders herum. Qualifizierte Empfehlungen können also immer im über Produkte, Menschen und Informationen innerhalb der Reichweite eines sozialen Umfeldes einer Person abgegeben werden.
Exakt so ist das auch bei Google!
Die Relevanz einer Empfehlung leitet sich aus folgenden Daten ab:
Linktext, also das Wort mit dem jemand auf eine andere Seite verlinkt, die eigene Qualifikation und das soziale Umfeld!
In der Praxis bedeutet das folgendes:
Eine Seite, die eine Relevanz für das Key Schokolade hat, linkt im Idealfall dann auch mit dem Linktext Schokolade auf eine andere Webseite und gibt dieser damit eine relevante Empfehlung.
Macht das gleiche nun eine Webseite, die sich mit Schuhen beschäftigt, so hat diese Empfehlung erst einmal nicht den geringsten Wert!
Jetzt aber wird es spannend und ihr solltet sehr genau lesen!
Wir lassen nun 100 Webseiten, die sich mit Schuhen beschäftigt, mit dem Linktext Schokolade auf eine Webseite verlinken, die sich mit Schokolade beschäftigt. Das Ergebnis für die Schokoladenseite wird sein, dass der PR wächst, doch in den SERPS (Search Engine Result Pages, die Listung bei Google) tut sich überhaupt nichts.
Auf der Seite hat sich nun aber etwas getan, was niemand bemerkt, sie ist im sozialen Umfeld von Schuhe und für dieses Key kann diese Webseite, die sich eigentlich mit Schokolade beschäftigt, eine hochqualitative Empfehlung abgeben.
PR ist also kein Rankingkriterium, sondern lediglich ein Träger der Kriterien. Wie stark diese Kriterien im Einzelnen Wirkung zeigen, steht jedoch in direkter Abhängigkeit zum PR.
Bei dem Ganzen nicht vergessen werden, darf auch die Position eines Links. Zu Beginn dieser kleinen SEO-Kunde ganz am Anfang wo es um die Titelgestaltung ging, habe ich ja bereits die Wertung von Texten erklärt. Analog dazu, denn bei Google (wie in jeder guten Programmierung) zieht sich jedes Prinzip von Anfang bis Ende durch!
Zum guten Schluss, weil ich natürlich weiß, wie verlockend das sein kann: Wer aufmerksam gelesen hat, wird viele vermeintliche und einige echte Lücken im System entdeckt haben (das kann der dümmste Bauer). Diese zu nutzen bringt auf Grund der ständigen Weiterentwicklung von Google allerdings meist mehr Arbeit als Gewinn und ist rein ethisch betrachtet und nach Umfeld auch dem Mitbewerber gegenüber unfair!
Biggi Said,
26. Juli, 2008 @ 21:03
Wau! Da hast du dir wirklich Mühe gegeben!
Ist nett zu lesen - und für einen Anfänger bestimmt eine Stunde durcharbeiten wert.
Seo ist sowieso eher ein Ahnen und Raten - ein Voraussehen und Hineininterpredieren. Irgendwie weiß niemand was wirkliches - aber annehmen tut jeder was (anderes).
Biggi