Filmkritik - Pans Labyrinth
Heute Morgen nach dem Aufstehen ging mir plötzlich ein Film durch den Kopf den ich vor gut drei Monaten in München gesehen Habe. Pans Labyrinth von „Guillermo del Toro“ einem Regisseur der zur Gilde der ganz großen Meister des Horrorfilm gezählt werden darf.
Der Film war eigentlich recht langweilig und irgendwie hatte ich das Gefühl das alles schon mal gezeigt wurde. Von „Guillermo del Toro“ hätte ich mir mehr erwartet und war deshalb vielleicht auch mit zu großen Erwartungen in die Freilichtvorführung gegangen. Nun scheint der Film in meinem Kopf aber Wirkung zu zeigen. Die Geschichte selbst ist schnell erzählt und eigentlich auch nicht spektakulär. Die Geschichte spielt 1944 ende des zweiten Weltkrieg. Ein kleines Mädchen (Ofelia) reist zusammen mit ihrer Mutter zu ihrem etwas sadistisch angehauchten Stiefvater einem Spanischen Hauptmann der Rebellen in einem Waldstück irgendwo in den weiten von Spanien bekämpft. So weit so gut und stink langweilig! Ofelia, ein elfjähriges Mädchen, ist von nun an in einer Welt gefangen in der selbst erwachsene auf Dauer nicht ohne schaden überstehen können und flüchtet in eine Scheinwelt in der es, ganz wie real, Elfen, Faun aber auch Monster gibt also die Elfen für das gute stehen, die Faun für das neutrale (gleichgültige) und Monster für das böse. Der Faun erzählt ihr dass sie (Ofelia) Prinzessin eines Unterirdischen reiches sei und sich auf der Welt verlaufen habe. Um sicherzustellen das sie in der Zwischenzeit kein Mensch geworden ist und um nach hause zurückkehren zu können müsse sie drei Prüfungen bestehen. Sie muss Courage beweisen, der Versuchung widerstehen und zu Opfern bereit sein. Ebenfalls dinge aus ihrer realen Umgebung die hier aber überzeichnet werden und in Typischen Szenen die aus Fantasy, Horror und der Splatterszene bekannt sind dargestellt werden. Am ende überholen sich die Geschichten beinahe gegenseitig um dann in einem gemeinsamen Schluss - den ich nur als Bizarre, Blutig, teils auch lustig aber auch hoffnungsvoll beschreiben kann - zu enden.
Kein Meisterwerk aber offensichtlich doch wertvoller als erwartet!
Die DVD gibt es unter:
Il(l)us Blog » Botanischer Garten in Gießen Said,
31. August, 2007 @ 20:16
[…] über etwas gelesen und gegrübelt. Muss halt auch mal sein! Also werde ich euch mit einer Filmkritik zu „Pans Labyrinth“ und der versprochene Buch Kommentar zu „Amerikas Kreuzzüge“ von „Claus Kleber“ […]