U-Bahnwache Frankfurt

Bei manchen Beiträgen von mir könnte man ja meinen ich sei ein reiner Misepeter. Dem ist mit nichten so! Nur ist es natürlich so dass einem die negativen Dinge mehr bewegen als die positiven Dinge des Lebens.

Positiv empfunden habe ich die Frankfurter U-Bahnwache. In den Abendstunden fährt in jeder U- und S-Bahn Sicherheitspersonal mit. Ein Personenkreis, den von mir aus meinen münchner Erfahrungen, eigentlich negativbesetzt ist, konnte mich in Frankfurt überzeugen. Warum nun werte ich in Frankfurt anders wie in München?
Nun, zum einen treten die Leute hier nicht im Nazi-Schwarz oder Proleten-Grau auf sondern in adretten Uniformen.

2. Es fehlt bei den Leuten in Frankfurt der Schlagstock, zumindest war er nicht sichtbar, der mich in München regelmäßig so aggressiv macht das ich diesen Pennern und möchtegern Schlägern in München jedes Mal wen ich sie sehe am liebsten ein loch ins Gesicht kloppen würde.

3. Es ist eine Person die Mitfährt und nicht ein feiges Rudel, was mich mehr an Hyänen als an selbsbewußte Schutzkräfte erinnert.

Kurz: Ich finde es gut dass in den Abendstunden und zur Nacht Schutzpersonal in der U-Bahn vertreten ist. Besonders gut finde ich das prinzipil in jedem Zug eine Person mitfährt.
So lange sich diese Leute benehmen, locker bleiben und auch nicht selbst zur Bedrohung meiner Freiheit werden kann ich diesen Leuten auch den Respekt entgegenbringen den sie verdienen.
In München (hier kann ich diese Leute nur als Penner bezeichnen) sind wir allerdings so weit das man den größten ärger hat und eventuell sogar in Schlägereien mit diesen Leuten verwickelt wird wen man nur mal die Füsse auf der Sitzbank gegenüber ablegt. Ich habe es in Frankfurt getestet und dieser kleine Teil meiner Freiheit wurde zu keiner Sekunde bedroht!

2 Kommentare »

  1. Leini Said,

    4. August, 2008 @ 19:31

    Nun der Verfasser des obigen Textes ist ja nun offensichtlich nicht wirklich gut auf den Münchner Untergrund zu sprechen. Dies sei ihm zugestanden, jeder macht so seine Erfahrungen egal in welcher Stadt. Nur bei eingen seiner Schilderungen, gerade bezüglich der Münchener U-Bahnwache ist hier einiges in falschem Zusammenhang dargestellt.

    1. Die Mitarbeiter der Münchener U-Bahnwache treten weder in Nazi schwarz noch in Proleten grau auf. Die berüchtigeten Schwarzen Sheriffs die in München bis 1988 in schwarzen Uniformen die U-Bahn bewacht haben und für ihre “brutalität” berühmt waren gibt es nicht mehr. Seit 1988 sorgt dort nach dem Stadtratsbeschluß von SPD und Grüne die Münchener U-Bahnwache für Sicherheit und Ordnung. Diese Tragen eine graue Stoffhose mit dunkelblauen Biesen, mittelblaues Hemd mit dunkelblauen Langbinder sowie ein dunkelblaues Barett. Möglicherweise hatte der Verfasser auch Kontakt mit der Polizei und hat diese mit der U-Bahnwache verwechselt. Die USK der Polizei tragen eine dunkelblaue, fast schwarze Einsatzkleidung mit Schlagstock.

    Ach ja zu den Schlagstöcken.

    2. Die Einsatzkräfte der Münchner U-Bahnwache tragen im Gegensatz zu den Sicherheitskräften der Deutschen Bahn (Bahnschutz), Polizei, Bundespolizei, etc.. KEINE! Schlagstöcke. Auf eine Ausrüstung mit den so genannten Tonfas wurde geziehlt wegen eines zu martialischen Auftretens verzichtet. Somit wollte man vor allem vermeiden, dass Personen die auf Tonfas “allergisch” reagieren und den “pennern” gleich ein Loch in die Fresse schlagen wollen provoziert werden. Auch hier liegt offensichtlich eine Verwechsung der U-Bahnwache mit anderen Sicherheitskräften, in diesm Fall wohl demBahnschutz vor.

    3. Die Streifenkräfte der U-Bahnwache in München treten nicht wie oben dargestellt in “Rudeln” auf, sondern sind vielmehr in 2er Streifen unterwegs. Ausnahme bilden gemischten Streifen mit der örtliche Polizei, bei denen Polizei und U-Bahnwache gemeinsam die Bahnhöfe bestreifen. Eine weitere Ausnahme sind natürlich Großveranstaltungen wie Fußballspiele oder das Oktoberfest.

    Noch was zum Thema Freiheit die Füße auf die Sitzbank gegenüber zu legen. Jede Freiheit hat da ihre Grenzen wo andere geschädigt oder belästigt werden.Ich denk mal darüber sind wir uns doch alle einig. Oder? Ich persönlich hab kein Verständniß dafür das jemand von einem anderen verlangt sich in den Dreck zu setzten nur weil er gerade meint seine Freiheit in Anspruch nehmen zu müssen;-))

    Ach ja und auch in München wird in so einem Fall ein Zusammentreffen mit der U-Bahnwache nicht gleich wie geschildert in einer wilden Prügelei enden! Sondern vielmehr wird man, wie in jeder anderen Stadt, erst einmal mit einem freundlichen ” Geh nehmens doch bittschön die Füsse von da Bank” daruf hingewiesen. Der Anstand und das Sozialverhalten eines jeden Erwachsenen sollte dann den rest regeln.

    Vorsorglich. Für alle die jetzt der Meinung sind ich bin einer dieser Schwarz gekleideten,Schlagstock schwingenden, Freiheitsentziehern. Nein! Ich arbeite nicht bei der U-Bahnwache, sondern man höre und staune, seit 15 Jahren als Münchner Rettungsdienstler sehr viel mit ihnen zusammen. Die machen einen guten Job und sind im großen und ganzen echt weder Prügelknaben noch Penner.

    In diesem Sinne.

  2. Belisama Said,

    23. August, 2008 @ 17:55

    Ich kann den Autor gut verstehen.
    Ich habe wegen den übertriebenen Sicherheitsmassnahmen in München (nicht nur die U-Bahnwache) die Stadt wieder verlassen. Für mich ist München so etwas wie ein Orwellsches Experiment wie weit man den Bürger einschränken und gängeln kann ohne das er aufmuckt. Ich fürchte nur das da System hinter Steckt und München als Provinzstadt, nur ein ideales Experimentierfeld einer “Law and Order” Gesellschaft auf deutschem Boden ist.

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