Die Deutschen bleiben am liebsten im Land

ADAC-Bilanz: Wo Autofahrer Ferien machten: Deutsche Autourlauber verbringen die schönste Zeit des Jahres am liebsten im eigenen Land. Zu diesem Ergebnis kommt der ADAC-Reiseservice, der im vergangenen Jahr rund vier Millionen Routenanfragen von ADAC-Mitgliedern ausgewertet hat. Italien belegt in dieser Bilanz zwar vor Österreich den zweiten Platz, stieß aber bei deutschen Autourlaubern gegenüber dem Vorjahr auf geringeres Interesse und hat stark an Beliebtheit verloren.

Generell sind nach Beobachtungen des ADAC im letzten Jahr weniger Menschen in Urlaub gefahren. Allein das Tour-Set, das den Urlaubern wertvolle Tipps für die Anreise und den Aufenthalt in den Ferienländern und -gebieten gibt, wurde von den Club-Mitgliedern über sechs Prozent weniger nachgefragt.

Nach Ansicht des ADAC sind die Gründe dafür, dass 50 Prozent der Urlauber ihre Ferien in Deutschland verbracht haben, im heißen Sommer, der Konsumzurückhaltung und der allgemeinen Tendenz zu Reisen in den Nahbereich zu suchen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Pkw-Reisenden im eigenen Land um zwölf Prozent.

Auch bei den Urlaubsregionen waren deutsche Reiseziele laut Auswertung des Automobilclubs am beliebtesten. Die Ostsee mit der Mecklenburger Seenplatte und Oberbayern mit Allgäu standen bei den deutschen Autourlaubern ganz hoch im Kurs. Die Nachfrage nach der Ferienregion Ostsee ist im Vergleich zum Vorjahr noch einmal gestiegen, während sich das Interesse an Oberbayern und dem Allgäu nicht änderte. An dritter Stelle liegt Südtirol, gefolgt von Tirol, Schleswig-Holstein und Istrien auf den Plätzen vier bis sechs. Die Top Ten der Urlaubsregionen komplettieren Venetien, die Toskana, der Gardasee und die Nordsee.

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